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Treibholz und andere Gegenstände werden vom Rhein flussabwärts getragen und sammeln sich vor den Gittern der Kraftwerke, wo sie allmählich Verstopfungen verursachen. Das einsammeln und entfernen dieses Mülls ist eine der Aufgaben des Kraftwerkpersonals. Pro Jahr werden von den Kraftwerken  insgesamt ca 7000 m Material (zu 90 % organisch) aus dem Rhein entfernt. Davon stammen 4500 malleine von der Zentrale in Kembs. In Zeiten des  Hochwassers, wenn der Rhein mehr als 2800 m/s Wasser führt,  arbeiten die Betriebsangehörigen Tag und Nacht, um hunderte von mTreibholz und andere Trümmer aus dem Wasser zu entfernen. 

 

Um den Müll zu entsorgen manipuliert ein Mitarbeiter ein mobiles Gerät das mit einem langen Hebelarm,  der mit Kamm, Bürste und Auffangtasche ausgestattet ist.
Mit diesem Hebelarm, der bis zum Grund des Wassers  reicht, werden die Abfälle vor den Gittern aus dem Wasser gezogen.

Die herausgefischten Abfälle werden dann in einem Zwischenlager aufbewahrt bis zu ihrer fachmännischen Sortierung und Entsorgung durch eine Spezialfirma.

 Die organischen Rückstände werden zu Kompost verarbeitet.

Konsequente Gitterreinigung während des Hochwassers von Mai bis Juni 1999

Als die Wasserführung des Rheins mehr als 4500 m/s betrug, wurde von den EDF Kraftwerken eine zum Teil rund um die Uhr andauernde Gitterreinigung unter Einsatz von Wachmannschaften durchgeführt.
Das meiste Treibgut wurde in der  Anlage von Marckolsheim entsorgt, wo die Mannschaft vom 12. bis 30. Mai 24/24 Stunden, und vom 30. Mai bis 20. Juni von 8 Uhr morgens bis 4 Uhr Abends im Einsatz war. Während einigen Tagen musste EDF noch zusätzlich eine Spezialfirma mit der Reinigung der Ufer beauftragen.
Einige Zahlen :

- In  Marckolsheim 1999: ungefähr 1500 m Abfall, zum Teil sehr große Baumstämme und Stümpfe welche mit einem Bagger entsorgt werden mussten.

- In Rhinau 1999 : ungefähr 500 m Abfall

- In Kembs 1995 : ungefähr  11000 m