Elektrizität
Schifffahrt
und Häfen
Landwirtschaft
Andere Unternehmer
Grenzüberschreitende
Zusammenarbeit
Nachhaltige Entwicklung


















88 ko - tps estimé de chargement : 26s
Kaplan












67 ko - tps estimé de chargement : 20s
vannes wagon









41 ko - tps estimé de chargement : 12s
échelle à poissons









43 ko - tps estimé de chargement : 13s
écluses

















Der Bau des Kraftwerks Kembs wurde von 1928 bis 1932 realisiert.  Die dafür zuständige Gesellschaft hieß  "Elektrische Energie des Rheins", gegründet von René Koechlin, dem Vater des Grossen Elsass Kanals.  Beschädigt während des zweiten Weltkriegs wurde es zweimal wiederaufgebaut und schließlich am 8. April  1946 anlässlich der Gründung der Elektrizitätswerke Frankreichs (EDF) verstaatlicht. Die Anlage wird von zwei  Konzessionären betrieben, wobei Frankreich mit 80% beteiligt ist. Die verbleibenden 20 % liegen bei einer Schweizer Firma, deren Konzession im Jahre 2007 allerdings abläuft.  Die bereits laufenden Verhandlungen für die   Erneuerung der Konzession werden von EDF parallel mit einer Umweltstudie verbunden. 

Für weitere Informationen zum Thema "Erneuerung der Konzession" steht Ihnen  Alain Garnier - Telefon 03 89 35 20 09  zur Verfügung

Das Kraftwerk ist mit zwei Generationen von verschiedenen vertikal ausgerichteten Turbinen ausgestattet: 2 Sätze  Kaplan und 4 ältere Turbinen des Typs  "Hélice ", die aber 1983 überholt wurden. Bei einem Betriebsunterbruch wird das Wasser von Entleerungsschiebern abgelassen.

Der seit 1976 vollautomatische Betrieb des Kraftwerks wird von der  Überwachungszentrale PHV, welche sich auch in in Kembs befindet, ferngesteuert. Rund zwanzig Mitarbeiter der EDF sorgen vor Ort für den Betrieb und Unterhalt der Anlage. Für wichtige Unterhaltsarbeiten werden zusätzlich von Zeit zu Zeit Spezialisten hinzugezogen.

 

Weitere Informationen über das Kraftwerk, die Schleuse und den Damm finden Sie auf der Seite  Besucherempfang.

Der Damm von Kembs

Der  Damm von Kembs versorgt den  Grossen Elsass Kanal  mit Wasser. Auf dem Kanal sind vier Laufkraftwerke mit Schleusenbetrieb angesiedelt: Kembs,  Ottmarsheim, Fessenheim und  Vogelgrun.
Die 5 Wehrfelder von je 30 m Breite leiten bis zu 1 400 m/s Wasser in den Grossen Elsass Kanal. Überflüssige Wassermengen werden ins natürliche Rheinbett zurückgeführt. Um seine Fauna und Flora zu erhalten, braucht der Rhein ein Minimum von 20 m/s Wasser im Winter und 30 m/s im Sommer.


Eine computergesteuerte Kommandozentrale  sorgt für eine möglichst gleich bleibende Wasserführung in Basel. Sobald jedoch die Wasserführung die Grenze von 2800 m/s überschreitet, müssen Maßnahmen vor Ort getroffen werden. Neben dem Damm wurde eine  Fischtreppe gebaut. Diese ermöglicht den Wanderfischen die Überwindung  von bis zu 12 m Höhenunterschied zwischen dem Rhein und dem Grossen Elsass Kanal.

Die Fische werden vom turbulenten Strom der Hélice Turbine ( 2500 KW) angelockt. Die Wasserführung des natürlichen Rheins erzeugt die Strömung welche die Fische durch den Pass leitet. Der Damm wird auch als grenzüberschreitende Brücke genützt und ist Teil einiger sehr beliebten  Fahrradwege .
 
 

 

Die Schleuse von Kembs

Auf dem  Grossen Elsass Kanal  in Kembs steht eine mächtige Schleuse mit zwei großen Schleusenkammern.  Die von 1996 bis 1999 durchgeführten  Renovierungsarbeiten haben die gesamte Anlage komplett modernisiert. Dadurch wurde die  Durchfahrtszeit verkürzt und die Schleusenkammern an die europäische Norm der Schiffslänge angepasst. 60% der Renovierungsarbeiten wurden von der Schweiz bezahlt. Mit mehr als 10 Millionen Tonnen Fracht  stellt die Rheinschifffahrt 15 % des Außenhandels und 40 % der Treibstoffimporte der Schweiz dar.
Von seinem erhöhten Wachposten regelt der  Schleusenwächter der EDF den Schifffahrtsverkehr und bedient die Anlage der Schleusen- mechanismen. (Die Dienstleistungen sind gratis und die Schleuse ist 24/24 Stunden passierbar, das ganze Jahr über).

 

Die wichtigsten technischen Daten des Kraftwerks Kembs (1932) im Überblick:

Leider können in Folge der terroristischen Attentate vom 11. September 2001 in den Vereinigten Staaten momentan keine technischen Informationen veröffentlicht werden. (Vigipirate)

>>> Weitere Information auf den Seiten des Lac Noir