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Ein Abkommen in  Paris 1969  zwischen den Staaten Deutschland und Frankreich vereinbarte die zukünftige  Gemein- schaftskonstruktion von Kraftwerken flussabwärts von Strasbourg. Die Anlage in Iffezheim folgte dem Bau des Kraft- werks Gambsheim, und wurde ähnlich im Stil wie ein Flusskraftwerk gebaut. Die Inbetriebsetzung erfolgte 1978.


Wegen seiner  Struktur eignet sich die Anlage als grenzüberschreitende Brücke und wird als solche sehr häufig benutzt.









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bulbe




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vannes secteur







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passe à poissons


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écluses

Das zweite deutsch-französische Kraftwerk sowie das Stauwehr werden vom  RKI (Rheinkraftwerk Iffezheim)d betrieben. Die Firma untersteht zu einer Hälfte der EDF (Elektrizitätswerke Frankreichs) und zur anderen der Badenwerke (heute integriert in  EnBW), und unterliegt dem deutschen Gesetz. Rund ein Dutzend Mitarbeiter der Firma EnBW Kraftwerke AG sorgen für Betrieb und Unterhalt des Werks und des Wehrs. Für gößere Unterhaltsarbeiten werden Spezialisten hinzugezogen. Die Schleuse, der Damm und die Uferwege werden von der Gesellschaft  WSA Freiburg betreut.

Das Kraftwerk ist mit 4 Sätzen von horizontalen Rohrturbinen ausgestattet. Im Falle einer Betriebsstörung wird das Wasser aus den Turbinenkammern abgelassen,  mittels der Entleerungsschieber. Der vollautomatische Ablauf des Kraftwerks wird von der  Überwachungszentrale PHV in Kembs ferngesteuert.

Am linken Flussufer kontrolliert ein Damm mit sechs 20m breiten Wehrfeldern automatisch das Hochwassers des Rheins bis zu einer Wasserführung von 7 500 m/s. Jedes Wehrfeld ist mit einem 10 m hohen Segmentschützen ausgestattet.

Der Damm verfügt auch über einen Fischpass für Wanderfische und Aale. Diese Einrichtung ermöglicht den Fischen den Aufstieg. Man beachte jedoch dass diese Art von Fischpässen nicht für große Wanderfische (Lachse, etc.), geeignet ist, da diese vom turbulenten Strom in Turbinennähe angezogen werden. Aus diesem Grund wurde 1997 zwischen Deutschland und Frankreich ein Abkommen zur Konstruktion, Betrieb und Unterhalt  einer zusätzlichen Fischtreppe unterzeichnet. Die erste dieser Fischtreppen für den Lachsaufstieg im Rhein wurde im Juli 2002 in Iffezheim eröffnet und ist die größte seiner Art in Europa.

Die Schleuse von Iffezheim mit ihren zwei großen Schleusenkammern ist zusammen mit der von Gambsheim die größte Europas. Im täglichen Schifffahrtsverkehr werden ca. 100 Schiffe mit Ladekapazitäten bis zu 14000 Tonnen durch die Schleuse geleitet.  Die deutschen Schleusenwärter sind vom der Firma WSA Freiburg und die Schleuse wird 24/24 Stunden das ganze Jahr über betrieben (gratis).
Weitere Informationen finden die auf der Seite Besucherempfang

Die wichtigsten technischen Daten des Kraftwerks Iffezheim (1978) im Überblick:

Leider können in Folge der terroristischen Attentate vom 11. September 2001 in den Vereinigten Staaten momentan keine technischen Informationen veröffentlicht werden. (Vigipirate)