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An siebter Stelle am Rhein wurde 1967 das Schlingenkraftwerk Gerstheim in Betrieb genommen. Es wurde gleichzeitig mit dem Bau des Gezeitenkraftwerks an der Rance konstruiert und als erstes Kraftwerk in Frankreich mit horizontalen Rohrturbinen ausgestattet. Schleuse, Wehr und Schließungsdamm dienen als grenzüberschreitende Brücke zwischen Frankreich und Deutschland. Näheres über diese Anlage finden Sie unter der Rubrik Besucherempfang. Das Kraftwerk verfügt über 6 Sätze horizontaler Kaplanturbinen. Bei einem Betriebsunterbruch wird das Wasser der funktionsunfähigen Turbine mittels speziellen Entleerungsschieber abgeleitet. Der vollautomatische Ablauf des Kraftwerks wird von der Überwachungszentrale PHV in Kembs ferngesteuert. Rund zwanzig Mitarbeiter der EDF sorgen vor Ort für den Betrieb und Unterhalt der Anlage. Für wichtige Unterhaltsarbeiten werden zusätzlich von Zeit zu Zeit Spezialisten hinzugezogen. Die Schleuse ist mit zwei Schleusenkammern ausgestattet. Von seinem erhöhten Wachposten regelt der Schleusenwächter der EDF den Schifffahrtsverkehr (ca. 80 Schiffe pro Tag) und bedient die Anlage der Schleusenmechanismen. (Die Dienstleistungen sind gratis und die Schleuse ist 24/24 Stunden passierbar, das ganze Jahr über). Ein Damm mit sechs 20m breiten Wehrfeldern regelt automatisch das Hochwassers des Rheins bis zu einer Wasserführung von 6000 m Die wichtigsten technischen Daten des Kraftwerks Gerstheim (1967) im Überblick:Leider können in Folge der terroristischen Attentate vom 11. September 2001 in den Vereinigten Staaten momentan keine technischen Informationen veröffentlicht werden. (Vigipirate)
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