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Das Kraftwerk Gambsheim wurde 1974 in Betrieb genommen. Zum ersten Mal wurden auf dem Rhein eine Schleuse, ein Kraftwerk, ein Stauwehr und ein Schließungsdamm Seite bei Seite direkt im Flussbett erstellt. Daher der Name Flusskraftwerk. Die durchgehende brückenähnliche Struktur des Wehrs wird zum wichtigen Grenzüberschreitungspunkt. Das erste deutsch-französische Kraftwerk sowie das Stauwehr werden von der Firma CERGA (Rheinkraftwerkszentrale Gambsheim) betrieben. Die Firma untersteht zu einer Hälfte der EDF (Elektrizitätswerke Frankreichs) und zur anderen der Badenwerke (heute integriert in EnBW), und unterliegt dem französischem Gesetz. Die Schleuse, der Damm und die Uferwege werden von der Gesellschaft Voie Navigables de France (VNF) betreut. Weitere Informationen auch in der Rubrik Besucherempfang. Das Kraftwerk ist mit 4 Sätzen von horizontalen Rohrturbinen ausgestattet. Im Falle einer Betriebsstörung wird das Wasser aus den Turbinenkammern abgelassen, mittels der Entleerungsschieber. Der vollautomatische Ablauf des Kraftwerks wird von der Überwachungszentrale PHV in Kembs ferngesteuert. Rund ein Dutzend Mitarbeiter der EDF sorgen vor Ort für den Betrieb und Unterhalt der Anlage. Für wichtige Unterhaltsarbeiten werden zusätzlich von Zeit zu Zeit Spezialisten hinzugezogen. Am rechten Flussufer kontrolliert ein Damm mit sechs 20m breiten Wehrfeldern automatisch das Hochwassers des Rheins bis zu einer Wasserführung von 6 700 m Die Schleuse von Gambsheim mit ihren zwei großen Schleusenkammern ist nebst der von Iffezheim die größte Europas. Ihr Wachposten ist gleichzeitig Sitz der Revierzentrale Gambsheim (CARING). Die wichtigsten technischen Daten des Kraftwerks Gambsheim (1974) im Überblick:Leider können in Folge der terroristischen Attentate vom 11. September 2001 in den Vereinigten Staaten momentan keine technischen Informationen veröffentlicht werden. (Vigipirate) |
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