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Der Bau und die Inbetriebsetzung des Kernkraftwerks in Fessenheim stellt 1977 ein Wendepunkt im französischen Kernenergieprogramm dar. Zum ersten Mal erfolgt die Stromproduktion mittels zwei Druckwasserreaktoren (DWR), jeder mit einer Leistung von 900 MW. Die Anlage wird wird mit Kühlwasser aus dem Großen Elsass Kanal versorgt. Dieser führt das ganze Jahr über
genug Wasser um den Bau von den sonst üblichen Kühltürmen zu vermeiden.
Das Kernkraftwerk Fessenheim produziert pro Jahr zwischen 10 und 12 Milliarden KW Strom, was ungefähr 90 % des im Elsass konsumierten Stroms ausmacht. 680 permanente Mitarbeiter betreiben die Zentrale und von Zeit zu Zeit werden Spezialisten für den Unterhalt der Reaktoren hinzugezogen. Das Kernkraftwerk ist ein wichtiges Glied in der Arbeitsbeschaffung der Region und leistet mit 16 Millionen Euros pro Jahr seinen wesentlichen Beitrag in die Steuerkassen. Außer den von allen Industriezweigen bezahlten Steuern (Grundsteuer und Unternehmenssteuer), kommen noch Steuern für den Betrieb der Kanalschifffahrt in Frankreich dazu. Diese machen die Hälfte der geleisteten Steuerabgaben aus und dienen dem Unterhalt des Kanals. Seit seiner Inkraftsetzung ist ein Team von Technikern mit der Pflege der Umwelt betreut. Hier ein paar Daten:
Eine kürzlich erfolgte Studie über die Auswirkungen des Kernkraftwerks auf seine Umgebung hat ergeben, dass die Radioaktivität rund um Fessenheim sich seit 25 Jahren stets verringert. Die vom Kernkraftwerk verursachten Einflüsse sind so gering dass sie kaum mehr messbar sind.
Eine gratis Telefonnummer gibt Auskunft über das Kernkraftwerk und steht der Öffentlichkeit rund um die Uhr zur Verfügung. Mehr Informationen und Aktualitäten über das Kernkraftwerk Fessenheim finden Sie auch unter der Rubrik "Info nucléaire" auf der Web-Site www.edf.fr |
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